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Montgomery und seine Frau befanden sich in einer baufälli­gen Wohnung in nicht geringer Lebensgefahr. Letztere war ge­rade am Fieber krank, und der Schrecken wirkte so nachtheilig auf sie, daß sie im Oktober 1790 starb. Ihr Mann wurde auch krank; er verlor unter diesen Umständen den Muth, und kehrte nach Barbados zurück; starb aber auch zu Anfang des Jah­res 1791, mit Hinterlaßung von drei noch ganz kleinen Kindern, die in England auf Kosten der Brüvergemeine erzogen wurden.

Unter diesen war ein Knabe, James; der ward, als er seine Schulen durchgemacht hatte, in einen Laden in die Lehre gegeben. Aber dem aufstrebenden Geiste des Knaben war es un­möglich, sich nur damit abzugeben, Papiertüten zu machen, und Zucker, Kaffee und Tabak zu verkaufen. Er fühlte sich zum Dich­ter geboren, und nicht zum Krämer. An einem schonen Morgen packte er seine wenigen Sachen zusammen, und verließ seinen Lehrherrn, ohne eigentlich zu wissen, wohin er gehen sollte.

Als er bei dem Landsitze eines Lords vorbei reiste, kam sein poetischer Geist über ihn. Er machte ein Gedicht auf HauS und Gegend, verschaffte sich in der Nähe Papier und Tinte, und übergab das aufgeschriebene Gedicht einem Bedienten des Hauses. ES währte nicht lange, so kam letzterer mit zwei Guineen für den jungen Dichter, wieder herunter. DaS hob den Muth des irrenden JünglingS. Er fand der Gönner mehrere, erhielt Ge-