176
vierjährige Anna, und seinen zweijährigen Johannes in die Erziehungsanstalten zu bringen, und einen Versuch zu machen, ob die sehr geschwächte Gesundheit seiner Frau durch die Reise wieder hergestellt werde. An diese Familie schloß sich an: die Wittwe des Missionar Schärf, welche auch im Jahre 1814 eine gefahrvolle Reise, sammt ihrem nun sechsjährigen Sohn Daniel, mitgemacht hatte, von der wir in unserm zweiten Theile erzählen werden. Ferner war ihr Samuel von vier, und ihr Gustav von zwei Jahren dabei. Die Eltern Sparmeyer brachten ihre fünfjährige Auguste, und Missionar Jung'S die dreijährige Sophie Krüger. Diese letztere hatte schon in den ersten Tagen ihres Lebens Vater und Mutter, kurz nach einander am gelben Fieber verloren. Beide starben, ohne daß das Eine von der Krankheit des Andern auch nur Etwas wußte. Seitdem hatte nun Missionar Junghans und seine Frau Elterntreue an ihr bewiesen.
Man hatte für diese Gesellschaft Plätze auf dem nach Alton« bestimmten Schiffe, Diana, Kapitän HarmS, bestellt, welches Tabak führen sollte. Es fand aber ein ungewöhnliches Zögern bei der Befrachtung deS Schiffes statt, welches endlich der Reisegesellschaft unheimlich wurde. Man entschloß sich, von der Diana abzusehen, und das Gepäcke der Gesellschaft wurde von dem Schiffe wieder abgeholt. Es kam aber ein Freund des-

