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neue, vermehrte Ausgabe des Eskimoischen Gesangbuchs zu Statten, welche sie um die Zeit aus England erhielten. Die Lieder wurden nun fleißig gelesen, gelernt, aufgesagt und gesungen, wobei öfters milde Thränen flössen.
In O k a k entstand im folgenden Winter eine außerordentliche Bewegung. Einmal fielen die Kinder in der Schule beim Schlußgesang aus eignem Antrieb auf die Knie, und brachen fast durchgängig in ein lautes Weinen aus. Da kniete der Lehrer mit ihnen nieder, und empfahl diese Kleinen in einem herzlichen Gebete dem besten Kinderfreunde.
Die Kinder versammelten sich auch aus eigenem Antriebe fast alle Abende in den HauSgängen, und sangen Verse mit einander, wobei sie recht vergnügt waren.
Auch in der Schule zu Na in bewies das Evangelium seine Gotteskraft auf eine fühlbare Weise an den Herzen der Kinder. Insonderheit war bei dem Lesen der Leidensgeschichte das Weinen oft so laut, daß die Schule geschlossen werden mußte. Die Erwachsenen wurden durch den Lerneifer der Jugend mit hingerissen. Und zwar besuchten nicht nur diejenigen fleißig die Schule, die ihre Jugendzeit unter den Heiden verbracht, und daher noch gar nichts gelernt hatten, sondern es kamen auch solche wieder, die zwar schon als Kinder getauft worden waren, damals aber nicht den rechten Ernst und Eifer im Lernen bewiesen hatten.

