ihnen einsam hinter einem Stein auf seine Knie, um zum Hei­land zu beten.

AIS ein Mann wegen seines bösen Wandels von diesem Orte weggewiesen wurde, und er seine Kinder mitnehmen wollte, er­hoben diese ein solches Wehklagen, daß man sich entschließen mußte, sie einstweilen zu behalten, weil sie nicht zu den Heiden zurückkehren wollten.

In Rain hörten einst die Missionare Abends nm sieben Uhr ein lautes Geschrei bei den Häusern der Eskimo, die zunächst an dem Seestrande stehen. Einige von ihnen eilten dahin, in der Meinung, daß ein Unglück geschehen sei. Auf dem Wege fragten sie einen Knaben, waö wohl dort möchte vorgefallen sein? Der Knabe antwortete:O, sind die Vergnügten!" Ohne zu wissen, was sie aus dieser Antwort machen sollten, eilten sie weiter, und fanden bald eine Gesellschaft von sechs bis acht Kin­dern. Diese hatten in einem Winterhause mit einander gesungen und gebetet, und waren dabei so angefaßt worden, daß sie nun unter freiem Himmel laut weinten und schrieen. Hier war für jetzt weiter nichts zu thun, als sie zu ermähnen, sich zu mäßigen. Sie wurden auch bald still. Nachher hörte man, daß die Be­wegung unter ihnen schon den Tag vorher, ebenfalls beim Sin­gen angefangen hatte.

Mächtig waltete die Gnade auch in der folgenden gemein-