201

ließen sich durch die Vorstellung bald beruhigen, daß sie ihr Kind einst bei Jesu wiederfinden würden. Während der heftigen Schmer­zen , die dieser Knabe hatte, war seine Seele dennoch mit dem Gedanken an Jesum beschäftigt. Er rief einigemal in seinen Phantasieen mit lauter Stimme: ,,Jesu Schönheit ist nicht auö- zusprechcn!"

Ein vierzehnjähriger Knabe von Hoffenthal starb um die gleiche Zeit an einer Halskrankheit. Er war sonst von leichtsin­niger Art gewesen. Sobald er aber krank wurde, äußerte er große Freude darüber, daß er nun zu Jesu gehen werde, und war von aller Todesfurcht ganz frei.

ES geschieht bisweilen, daß die Missionare mit allen Glie­dern ihrer Gemeine nach einander einzeln sprechen; und auch die Kinder kommen an die Reihe. Man kann denken, daß in einer so bewegten Zeit solche Unterhaltungen mit den erweck­ten Eskimokindern besonders lieblich waren, weil sie durch die Anwesenheit von andern Personen in ihrer Freimüthigkeit nicht gehemmt wurden.

Ein Knabe, der noch nicht getauft war, weil seine Eltern erst vor einiger Zeit von den Heiden zur Gemeine gezogen waren, sagte:Wenn ich doch nur auch bald getauft würde, damit ich auch in die besondern Versammlungen der Getauften kommen, und mehr von Jesu Liebe hören könnte! Ja, ich möchte gern