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dische Pilgerin gar herzlich von denselben bewillkommt. Die kleine Anna Benigna war gleich in ihrem Element unter den Kin­dern , und sagte oft: AIs sie noch in Grönland gewesen, hätte sie sich manchmal vorgestellt, wie schön eS doch bei den Kindern in Europa sein müßte; aber so wie sie's nun fände, hätte sie sich's doch nicht gedacht. Sie war auch bald so geachtet unter den Kindern, daß man sie als die Vorsängerin und das Leitschäf- chen in ihrer Stubengesellschaft ansehen konnten.

Im Sommer 1756 wurde sie aber gar kränklich, und man bemerkte dabei an ihr eine stille Sehnsucht, daheim zu sein bei ihrem lieben Heilande. Zu Ende Juli wurde sie von einem hitzi­gen Fieber und Seitenstechen befallen. Man konnte die liebe kleine Seele nur mit dem innigsten Vergnügen auf ihrem Kran- kenbettchen ansehen. Ihr seliger Blick und die Augen, die so oft übergingen, zeugten von dem nahen Umgang mit dem Freunde ihrer Seele mehr, als sie in Worte bringen konnte. Als sie ein­mal ein wenig eingeschlafen war, erwachte sie mit einer überaus fröhlichen Miene und sagte:Der liebe Heiland hat mich spazie­ren geführt in einem erstaulich schönen Garten. Er hat aber zu mir gesagt, ich müßte noch ein klein wenig hier warten." Ost lag sie da mit gefalteten Händen, wie in ein seliges Nach­denkenversunken. Und als einmal die Lehrerin sie fragte:Was