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K. Man behauptet, daß auf seinen Befehl die griechische Uebersetzung des alten Testaments gemacht worden fei, die zu Christi Zeiten auch im jüdischen Lande viel gebraucht wurde.

P. Wie hieß dieser König?

K. Ptolomäus PhiladelphuS.

P. Was wissen wir endlich vom römischen Feldherrn Pompejus?

K. Er wollte durchaus den Tempel sehen, in welchen doch nach GotteS Befehl nur die Priester gehen durften. Er war sogar durch kein Bitten der Priester davon abzuhalten, auch in daS Allerheiligste zu gehen. Man behauptet aber auch, daß seit­dem das Glück von ihm gewichen sei.

P. Worüber soll er sich besonders verwundert haben?

K. Daß die Juden Gott ohne Bild verehrten.

P. Ihr habt nun gesehen, wie auch die größten Könige und Feldherren der Babylonier, Meder, Perser, Egypter, Grie­chen und Römer von dem Gott Israels Kenntniß hatten. Gewiß ist daher Sein heiliger Name auch unter ihre Unterthanen weit verbreitet gewesen. Darum lesen wir auch im Neuen Testamente z. B. von Griechen, die nach Jerusalem kamen. Was wollten sie dort?

K. Sie kamen auf daS Osterfest nach Jerusalem, um Gott anzubeten. Joh. 12 20.