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sahen wir mit innigem Bedauern. Uns hatte zwar auch in die­sen Lagen eine Sturzwelle die eine Seite der Küche auf dem Verdeck eingeschlagen; auch war das Schiffögeländcr beinahe ganz weggerissen; doch konnten wir noch immer die See halten.

Der löte war wieder ein Tag des Schreckens für uns. Gegen Mittag schlug nämlich eine Häuser hohe Sturzwelle von dornen her über das Schiff weg. Die Decke über der Kajüte, der Kompaß, die Nachtlampe, und was sonst noch oben war, wurde über Bord geführt. Die Kajüte, in der ich mich mit den Kindern befand, war in einem Augenblick mit Wasser angefüllt, so daß wir bis an den halben Leib darin standen. Die armen Kinder weinten vor Schrecken, und wir alle glaubten eine Zeit­lang nichts anders, als daß das Schiff nun wirklich im Sinken begriffen sei. Das traurigste Schicksal hatte der Steuermann. Obgleich er sich mit starken Tauen an das Steuerruder hatte festbinden lassen, führte ihn dennoch die Welle gleichfalls mit sich fort; und also fand er plötzlich sein Grab in der See!

Nach so schweren Erfahrungen wollte der Muth zuletzt Je­dermann sinken. Die See war so aufgeregt, daß wir nur wenige Segel führen konnten. Den 19. November konnten wir froh sein, uns nun wieder auf der Höhe von Heiland zu finden, wo wir gerade vor vier Wochen schon gewesen waren. Nachdem wir