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der Norwegischen Küste bis auf die Höhe von Drontheim zurück verschlagen. Die Nacht darauf geriethen wir in nicht geringe Gefahr, in stockfinsterer Nacht an den Klippen zu scheitern. Allein der HErr erhörte in Gnaden unser Gebet. Es war als hätte er selbst die Lenkung unsers Schiffs übernommen, da Menschenhülfe nichts mehr vermochte.
Noch sollten wir sehen, daß wir nicht die Elendesten unter denen seien, die mit den Schiffen auf dem Meere fahren. Am 2. November, als der Sturm etwas nachließ, sahen wir ein Schiff auf uns zusteuern. Sobald eS sich uns hinlänglich genähert hatte, gab uns die Mannschaft durch daS Sprachrohr zu verstehen, daß die See ihnen ihr Rettungsboot nebst sämmtlichen Wasserfässern über Bord gespült habe, und daß sie von uns Wasser zu erhalten wünschten. Von Herzen gern hätte ihnen der Kapitän von unserm reichlichen Wasservorrath mitgetheilt; allein wegen des starken Seegangs war eS nicht möglich ein Boot auszusetzen; und da eS zu Mittag wieder zu stürmen anfing, so kamen wir einander bald aus dem Gesicht.
Am 12. November kamen wir bei fortwährend stürmischer Witterung bei zwei großen Dreimastern vorbei, die der Sturm übel zugerichtet hatte. Das eine hatte daS Bogspriet (den schrägen Vordermast), und zwei gerade Masten verloren, und wurde vom andern bugsirt, (am Taue nachgeschleppt.) DaS

