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zu antworten: Sehr herzlich! Und da ihre Wärterin sie einmal fragte, wo er denn wohne? wies sie auf ihr Herz, und sagte: In den guten Herzen!

In ihrem kindlichen Gebete dachte sie namentlich der ihr bc- kannten Personen. Lieber Heiland, sagte sie, Du siehest den und die, welche sie nannte, segne sie um Deiner Liebe willen. Amen! Dann stand sie auf von ihren Knien und machte ihre kleinen Geschäfte fort. Fiel ihr dann wieder Jemand ein, so dachte sie auch seiner mit einem kurzen Gebet.

Gegen alle Menschen war sie herzlich und freundlich; beson­ders aber gegen rechtschaffene Freunde Gottes. Ein solcher ging einmal unter ihren Fenstern vorbei, und fragte, ob sie ihn lieb hätte? Da gab sie zur Antwort: Ich habe alle meine Bruder lieb. Wenn man ihr etwas zu essen oder zu trinken gab, es mochte bei Tische sein oder sonst, so hob sie ihre Hände zuvor auf, und sagte:Ihr esset oder trinket, oder waS ihr thut, so thut eS alles zu Gottes Ehre!"

Daß ein so ausgezeichnetes Kind manches unvorsichtige Lob zu hören bekommen mußte, kann man sich wohl denken. Einst bewunderte eine adeliche Person ihre Unschuld, und sagte dazu: O Kind! wer doch so wäre, wie du! Da antwortete sie ihr mit großem Ernste: Geh, Seele, geh nur fort, so kommst du zu dem Port!" Eine andere Person, die sie auf den Schooß