die wilden Thiere zu schützen, daß man geladene Gewehre verbirgt, und vor diesen eine Lockspeise also anbringt, daß wenn die Thiere daran reißen, sie sich selbst erschießen. Auch in Gruben und Fallen werden die Wölfe gefangen.
Die Hottentotten sind große Liebhaber der Jagd, und hängen daher auch leidenschaftlich an ihren Jagdhunden. Mit nichts reizt man sie mehr zum Zorn, als wenn man ihre Hunde beleidigt.
Die holländischen Bauern legen sich besonders auf die Löwen jag d , als die allergefährlichstc, wobei man seinen Muth und seine Stärke am meisten zeigen kann; namentlich bei der Art und Weise, nach welcher der Angriff gemeiniglich geschieht.
Wird eine solche Jagd angestellt, so sind immer wenigstens 4 Jäger und 14 Hunde beisammen. Die Jäger haben vornen einen Panzer oder Schild von Büffelhaut, der ganz glatt ist, und sind mit Dolchen bewaffnet. Haben die Hunde einen Löwen aufgehetzt, und er springt auf einen Jäger los, so wirft dieser sich rücklings auf den Boden und deckt sich mit dem ledernen Schild. Während nun die Tatzen des Thieres an der glatten Haut abglitschen, so daß eö seine Stärke nicht recht anwenden kann, stößt der Jäger unter dem Schild hervor seinen Dolch gerade in daö Herz des Löwen, so daß dieser zusammensinkt und alsobald todt ist.
Daß bei einem solchen kühnen Kampfe sich auch oft Un-
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