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glücksfälle ereignen, kann wohl Niemand befremden. Der Fall ist nicht selten, daß wenn gleich ein Schütze gut getroffen hat, er doch noch in großer Lebensgefahr schwebt. Ein Löwe, der eine ganze Ladung in den Leib bekommen hatte, behielt einst noch so viele Kraft, ck>aß er auf den Schützen losrannte, und ihm einen so derben Schlag versetzte, daß bald darauf Jäger und Löwe nebeneinander todt auf dem Kampfplätze lagen.
In der Nähe von Enon lebte ein leidenschaftlicher Liebhaber dieser Jagd, der mit den Fellen der von ihm erlegten Löwen seinen ganzen Hofraum ringsum behängt hatte. Einst machte er sich auch besonders groß mit seiner Kühnheit auf der Jagd. Seine Mutter warnte ihn, und sagte: Es wird mit dir gewiß zuletzt nicht gut enden. Er achtete aber nicht darauf, und begab sich gleich hernach mit seiner Flinte in ein nahes Dickicht, und zwar tollkühner Weise ganz allein. Ehe er sich's versah, sprang ein alter Löwe auf ihn loö, welcher natürlich noch grimmiger und listiger war, als die jungen zu sein Pflegen. Der Jäger konnte kaum noch um Hülfe rufen, und HErr Jesus! schreien, so hatte ihn der Löwe schon zu Boden geschlagen. Und als seine Hottentotten endlich auf dem Platze anlangten, war er durch das gewaltige Thier schon ganz zermalmt.
Eine Stunde von Enon hatten Löwen einen Ochsen zerrissen. Man brachte bei demselben ein Schießgewehr als Falle

