Art von Beutel, wie die Grönländerinnen, und schaukeln sie aus ihrem Rücken. Ich erinnere mich, daß ich einmal ein armes Weib sah, das auf dem Feld arbeitete und doch noch ein jähriges Kind auf dem Rücken hatte. Sie war mit einer schweren Hacke beschäftigt, den Boden eincö Reisfeldes umzukehren, daS ganz mit Wasser bedeckt war; denn der Reis ist eine Wasserpflanze. Der Schlamm war so tief, daß sie bei jedem Schritte bis an die Knie hineinsank. Auch war sie, mit ihrem Kinde, beinahe ganz mit Schlamm überzogen.
In Singapore gibt cö auch viele malayische und chinesische Kinder, deren HauS ein Kahn ist. Vater, Mutter, Söhne und Töchter, schlafen neben einander in einem Kahne, der mit großer Baumblättcrn gedeckt ist. Die meisten Familienvater sind so arm, daß sie den Kindern keine Kleider anschaffen können.
Oft sehe ich auf einer Sandbank, mitten im Flusse, eine Anzahl von 30 bis 40 Kindern mit einander spielen, von denen kaum die Hälfte etwas von elenden Lappen anhat. Ich wünschte, daß ihr einige gute Leute überreden möchtet, daß sie hiehcr kämen und für diese Kinder einen großen flachen Kahn bauten, damit sie auf demselben lesen und arbeiten lernen, und
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lang und 5 breit, und doch wohnt eine ganze Familie darin. Da lernen die Kinder freilich sehr früh die Kähne regieren.
So lang die Kinder klein sind, stecken sie ihre Mütter in eine

