Wenn ich deö Morgens ankomme, und mich über den Fluß setzen lasse, um jenseits desselben den Kranken Arzneien zu brin­gen, so Pflegen immer ein Paar Kinder mir schon von weitem entgegen zu gehen, herumzutanzen, und sonst zu thun, was sie nur können, um mich zu bewegen, in ihren Kahn zu steigen, damit sie die anderthalb Kreuzer Fährgeld verdienen.

Wenn die Kinder in den Dörfern uns gewahr werden, so

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daS Evangelium vernehmen könnten. Geschieht dieß nicht, so werden sie sehr unglücklich bleiben; denn sie haben nichts zu thun, und ihre Eltern sind zu unwissend, um sie etwas zu lehren. Viel­leicht werden einige von diesen Kindern sogar Seeräuber werden, und um deS Geldes willen Mordthaten begehen, wie das in die­ser Gegend häufig unter den Erwachsenen vorkommt.

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stehen alle vor die Hausthüre, um uns zu sehen. Viele kommen dann bald nahe zu uns her, und freuen sich recht herz­lich, wenn wir sie anreden. Als ich vor etlichen Wochen mit meiner Frau in ein Dorf kam, liefen uns wohl 30 bis 40 Kin­der entgegen. Einige von ihnen verlangten ein Buch. Als ich aber eins herauszog, und einen Knaben aufforderte, ein wenig darin zu lesen, so hängte er den Kopf und lief weg. Wenige Männer in diesem Dorfe können lesen, unter den Frauen keine einzige. Wißt Ihr Niemand, der kommen möchte, um eS sie zu lehren? Und