»Nun, wenn ich groß bin, so will ich hingehen, mit meinem kleinen Bogatzky, (dem Schatzkästlein,) und will den schwarzen Sklaven den Glauben predigen! "

DaS war nun so in kindlicher Einfalt ausgesprochen. Aber waS geschah? Ungefähr dreißig Jahre darauf kam unser Engel­hard, der unterdessen vielerlei durchgemacht hatte, und zur Brü- dcrgcmeine gekommen war, wirklich als Heidenbote nach Surinam zu den Negern. Er hat dort viele Jahre den HErrn Jesum treu­lich verkündigt, und sich daneben mit seiner Hände Arbeit als Bäcker erhalten. Die Neger haben ihn sehr lieb gehabt, und ich habe ihn, da er schon ein alter Mann war, auch noch gesehen.

Als ich selbst vor zwölf Jahren zu den Negern nach Suri­nam reiste, erhielt ich von vielen Kindern, die ich unterwegs sah, Briefe an die schwarzen und braunen Kinder über dem Weltmeer drüben, auch mancherlei kleine Geschenke. Da ich ihnen nun die Briefe in ihre Sprache übersetzte und vorlas, und die Geschenke austheilte: daS war eine Freude!

Die Kinder gaben mir dafür manche kleine Gegengeschenke, von Arbeiten der Neger und Indianer, und andere Seltenheiten, die man bei uns nicht sieht. Und als dann diese Geschenke mit einem Briefe von mir nach Europa kamen und ausgetheilt wur­den , das war auch wieder eine Freude!

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Hause, und das Gebet auch. Daher sagte der kleine Knabe: