Zweige wie einen Fächer ausbreitet.
Eben so fällt einem bei der Ankunft der Pisang oder Bananenbaum besonders auf; den sieht man in Europa aber nur in Treibhäusern. In dem botanischen Garten in Basel vor dem Aeschenthor habe ich auch einen gesehen. Aber in Surinam sind ganze Felder damit bepflanzt. Dieser Baum hat ganz außerordentlich große, 5 bis 6 Fuß lange und 2 Fuß breite Blätter, und seine Frucht ist die Hauptnahrung der Neger, ihr tägliches Brot. Wenn sie das Unservater beten, so denken sie dabei an die Bananen; denn unser Brot, das im Tropen
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Kronen über alles Andere hervorragen. Die merkwürdigsten von diesen Palmen sind die schlanken Kokuspalmen. Hoch oben am Stamme, dicht unter der Krone, hangen sie voll der großen köstlichen Nüsse. Wenn Ihr einmal zu mir kommt, liebe Kinder, so will ich euch auch eine solche Kokuönuß zeigen. Man wundert sich, wie ein Baum eine so schwere Frucht tragen kann. Auch die schöne hohe Königspalme ist überall zusehen; und mitten aus dem Walde ragt die Fä ch erpalme hervor, die ihre
lande nicht wachst, bekommen sie nicht. Beständig sieht man Männer und Weiber die schweren Büsche deö Pisangs auf dem Kopf tragen.
Wenn man den Fluß Surinam herauf fährt, so wird man außerordentlich überrascht durch den Anblick der herrlichen

