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Die Ureinwohner des Landes waren die Indianer. Noch jetzt sieht man deren viele, und sie kommen oft schaarenweise in die Stadt Paramaribo. Ihr würdet erstaunen, wenn ihr diese röthlich braunen wilden Menschen, mit ihren langen schwarzen Haaren, in ihren Booten anrudern sahet. Sie gehen ganz nackt, und tragen nur eine kurze Schürze. Sie bemahlen sich den Leib, oft selbst die Haare und die Augenbraunen, mit einer rothen Farbe, die wie Zicgelmehl aussieht, und kommen so, Männer, Weiber und Kinder in die Stadt, und bringen Fische oder Vogel zum Verkauf, welche letztere sie mit Pfeil und Bogen schießen; auch Affen, Schlangen und andere Thiere, die sie im Walde fangen. Die Weiber bieten allerlei Geschirre und kleine schöne Arbeiten , die sie machen, feil. Ost tragen sie Papageien oder schöne große Raben auf dem Arm, die dort nicht wie hier, schwarz, sondern blau, roth, gelb oder grün sind, und einen langen, wunderschönen scharlachrothen Schweif haben. Einmal sah ich auch einen Häuptling vor einer Schaar hergehen; der trug eine Krone auf dem Kopf von allerlei schönen langen bunten Vogelfedern. Das sah ganz merkwürdig aus.
Als ich einmal über die Straße ging, begegnete mir auch ein solcher Trupp. Da kam der Anführer auf mich zu und sagte: Ich weiß, wer du bist, du bist ein Lehrer der Neger. Ich sagte ihnen: „ Ihr dürft auch in unsre Kirche kommen, und hören,

