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und den ich oft besuchte: DaS habe ich gar nicht gewußt, daß es so einen Gott gibt. Ach, hätte ich nur früher Etwaö von ihm hören können! Er faßte jedes Wort auf, daS ihm gesagt wurde, und betete inbrünstig zu seinem Heilande. Er erhielt auch die Taufe, und starb selig im Vertrauen auf Jesum.
So wie der HErr früher den Indianern daS Herz aufthat, wie der Lydia, so hat Er eS jetzt auch vielen Negern aufge- than. Und o, wie freuten wir uns, neunzig und hundert Jahre nach dem Anfang der Mission in Südamerika, wenn wir so etwas erblicken durften!
Ich wurde einmal zu einer Negerin gerufen, die sehr krank vom Lande in die Stadt gebracht worden war, um wo möglich bei einem Arzte noch Hülfe zu finden. ES war noch eine ganz junge Person; und ihre Herrschaft, der sie gute Dienste leistete, hatte sie gern beim Leben erhalten. Denn cS ist allemal ein großer Verlust, wenn man einen Sklaven, zumal einen jungen, verliert. Ich ging also in daS Haus ihrer Herrschaft, und traf die Kranke im heftigen Fieber liegend an. Sie war sehr schwach, aber doch noch bei völligem Verstand.
Alö Heidin hatte sie noch nie ein Wort vom Heiland gehört, der gekommen ist, die Sünder selig zu machen. DaS erzählte ich ihr dann, und führte sie darauf, wie alle Menschen

