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Dritter Brief.
Es ist doch erfreulich und trostreich, liebe Kinder, daß im gleichen Verhältniß wie die Missionsarbeit unter den Indianern abnahm, die Thüre für die Neger in Surinam immer weiter aufgethan wurde.
Wenn man zum ersten Mal eine versammelte Gemeine von Negern in ihrer schönen, niedlichen, weißen Kleidung vor sich sieht, und in der Kirche so andächtig den Gesang anstimmen Hort, so erhält man davon einen mächtigen Eindruck. Ich möchte euch, liebe Kinder, schon einen solchen Anblick gönnen. Er ist wahrhaft herzerhebend, zumal wenn man bedenkt: diese waren alle Heiden, die ein Paar Steinchen, oder Glasscherben, oder einen zerbrochenen Topf, oder einen Baum für ihren Gott hielten. Und auf diese elenden Götzen setzten sie ihr Vertrauen. Sie lebten in allen Gräueln deö Heidenthums. Aus ihrem Munde gingen scheußliche Klagetöne bei den Begräbnissen ihrer Todten. Sie trauerten als solche, die keine Hoffnung haben. Und nun hört man aus ihrem Munde Loblieder erschallen, zur Ehre Dessen, der sie erkauft hat mit seinem Blute.
ES sagte mir einmal ein Afrikaner, der noch ein Heide war,

