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nissen zu versorgen. Wir kamen in zwölf Tagen wegen widrigen Windes nicht weiter als bis Fridericia, und waren öfters in Gefahr aus Land getrieben zu werden. Den 18ten fing der Wind an günstiger zu werden; der Kapitän war darüber sehr vergnügt, und hoffte, den Liften in Schottland vor Anker gehen zu können.
Aber bald erhob sich ein solcher Sturm, daß uns alle die Seekrankheit befiel; er kam so schnell, daß zwei von unsern Frauen, die auf dem Verdeck waren, von einer Welle ganz überschwemmt wurden. Noch war aber der Sturm nicht unsre einzige Noth. Nachmittags näherte sich-eine englische Fregatte, welche unser Schiff, nebst noch mehrern andern nöthigte, nach Gothen- burg zu steuern, um sowohl die Ladung zu untersuchen, als auch die Schiffsgesellschaft über den wirklichen Zweck der Reise zu befragen. Damit wir nicht versuchen möchten zu entrinnen, wurde unsre dänische Mannschaft mit englischer vertauscht. Nur der Kapitän blieb auf dem Schiff, welches unö zum Trost gereichte, obgleich er unsern Ohren durch sein Jammern und Fluchen über die Engländer oft lästig wurde.
Acht Meilen von der Stadt mußte das Schiff vor Anker gehen, und eS wurde nur ein junger Offizier und zwei ganz unerfahrne Matrosen samt unö Reisenden zurückgelassen. Uns war natürlich dabei sehr bange, auf den Fall daß etwa wieder ein

