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Sturm sich erheben sollte. Dieses geschah auch am 26. März. Die Matrosen zogen gleich eine Nothflagge auf, um Leute vom Lande zu Hülfe zu rufen. Es kam auch bald ein Lootse, und brachte das Schiff naher zur Stadt. Ehe cs aber vor Anker gelegt werden konnte, kehrte sich der Wind, und wir waren genöthigt , wieder umzukehren. Das Schiff stieß nun auf Grund und saß völlig fest. Doch half uns der HErr nach anderthalb Stunden ohne allen Schaden wieder los.
Die folgenden Tage hatten wir bei dem starken Wind immer mit den Ankern zu thun; und da so wenig Leute vorhanden waren, mußten die Missionare bei der Arbeit das Beste thun.
Den 31sten ward es wieder sehr stürmisch; daher gaben am Iten April gegen Abend die Anker allmählig nach, und ohne daß wir es bemerkten, trieb das Schiff dem Lande zu. Zum Glück wurde die Mannschaft durch Warnungsschüsse von andern Schis- fen auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Nun ließen wir auch wieder einen Lootsen kommen. ES war eine schreckliche Nacht. Fürchterlich tobte der Wind, und gräßlich brausten die Wellen; doch wurde das Schiff vor dem Stranden glücklich bewahrt.
Des folgenden Abends kam von Gothcnburg Befehl, daß auch zwei Missionare und zwei Frauen anö Land kommen sollten. Wir wurden sogleich scharf befragt, ob wir wirklich Missionare und keine Spione seien. Doch ward uns für diese

