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In der That hatte er auch alle Ursache, den Muth nicht zu verlieren. Denn waren die Verheerungen auf seinem Schiffe groß, so war die Verwüstung, welche seine sichern Schüsse dem Kaper beigebracht hatten, noch weit bedeutender. Der größte Theil der Mannschaft desselben war verwundet und kampfunfähig. Masten und Segelwerk waren soviel als zernichtet. So weit man in der Dunkelheit der Nacht wahrnehmen konnte, war das Schiff wie abgctackelt.
Dennoch stand der Kaper von dem Angriffe nicht ab; und weil er sein Pulver beinahe alles verschossen hatte, so suchte er nun unser Schiff durch Entern zu überwältigen. Während er seine gewaltigen Hacken auöreckte, bemühte sich unser Kapitän, eine Schwenkung zu machen, um ihn mit seinem viel größern Schiffe zu überfahren und in den Grund zu segeln. Allein eS gelang nicht; die Bogspriete der beiden Schiffe gcriethcn an einander und verwickelten sich in den Tauen. Dieß gab dem Kaper Gelegenheit, seine Enterhacken wirklich anzulegen.
Nun kam unS das Netz zu gute, welches der Kapitän hatte ausspannen lassen. Zwei Leute deS Kapers versuchten eS, auf unser Schiff zu steigen, wurden aber von den wenigen noch kampffähigen Matrosen gebührend empfangen. An dem einen
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guten Muthes, und rief ihnen zu: „Seid getrost, der HErr stär

