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wurde ein Flintenkolben entzwei geschlagen; der andre wurde gespießt. Beide stürzten inö Meer, und fanden in den Wellen ihren Tod. Wegen der Nacht und des dicken Pulverdampfes konnte man wenig sehen; man hörte aber deutlich das Jammern der Verwundeten auf dem Kaper.
Ueber diesem hartnäckigen Kampfe war es Mitternacht geworden. Der Kaper entfernte sich nun in etwas, und die Gefahr schien vorüber. Als aber der Tag anbrach, fuhr er von Neuem schnell an uns heran, und zog eine Flagge auf, wodurch er uns aufforderte, uns zu ergeben, wenn nicht der Kampf erneuert werden sollte. Doch dieß war nur eine Kriegslist, durch die sich der Kapitän nicht irre machen ließ. Er steckte seinerseits auch eine Flagge auf, zum Zeichen, daß er sich nicht zu ergeben gesonnen sei. Und nun suchte, Gott sei Dank, der Kaper das Weite, und verschwand unS allmählig ganz aus dem Gesicht.
Erst als die Gefahr völlig vorbei war, erlaubte uns der Kapitän wieder auf das Verdeck zu kommen. Er ließ uns durch daS Fernrohr den Kaper betrachten, um zu sehen, welche schreckliche Zerstörung er durch seine klug berechneten Schüsse auf demselben angerichtet hatte. Er war aber fern davon, den Ruhm seines Sieges sich und seiner Tapferkeit zuzuschreiben; er erklärte vielmehr laut, daß Gott selbst eS sey, der unser Schiff

