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so wunderbar aus der drohenden Gefahr errettet habe, und daß der Segen deö gläubigen Gebets dazu vornämlich mitgewirkt habe.

Nun eilten wir aber, uns der Verwundeten nach bestem Vermögen anzunehmen. Von den 22 Mann waren 11 blesstrt, und daS Verdeck war überall mit Blut benetzt. Der Koch war bald nach dem empfangenen Schuß verschieden; er wurde her­nach in St. Thomas begraben. Ein Matrose war besonders an beiden Beinen stark beschädigt. Ein andrer hatte sonst sehr be­denkliche Wunden. Es fehlte wenig, so wäre auch der Kapi­tän getödtet worden ; sein Hut wurde von einer Kartätschenkugel getroffen. Da Missionar Schärf früher eine Zeitlang Kranken­wärter gewesen war, so konnte er beim Verbinden besonders gute Dienste leisten. War der Kapitän schon früher dem kleinen Daniel Schärf hold gewesen, so wurde er eS nun noch mehr. Mit tiefer Rührung wiederholte er öfters den Ausruf:Das Kindlcin ist unser Schutzengel gewesen ! "

Sobald es die Umstände gestatteten, warf sich die Gesellschaft in der Kajüte auf die Knie nieder, und Missionar Ramsch banft e dem HErrn in einem inbrünstigen Gebet für die mächtige Hülse» durch die Er sich so herrlich an unS bewiesen hatte. Alles, Kapitän, Missionare und Matrosenstaunten darüber, daß ein dreifach überlegener Feind uns nicht hatte überwältigen können, und die Geretteten fühlten sich durch die gemeinschaftliche Erfah­rung auf eine ganz besondere Weise verbunden.