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lebt noch jetzt in Deutschland als ein sechs und siebenzigjähriger Greis. Er hat die nachfolgende Erzählung der von ihm erlebten großen Lebensbewahrung ganz eigentlich aus Liebe zu euch Kindern niedergeschrieben. Wir lassen ihn nun selbst reden.
Die Wolfe hatten seit einiger Zeit dem Vieh unsrer Hottentotten bei Gr oenekl oof großen Schaden zugefügt, und es wurde daher beschlossen, durch eine gemeinschaftliche Jagd darauf anzutragen , diese Raubthiere zu vertilgen oder zu verjagen. Da der nun selige Missionar Bonatz und ich unsre Leute mehrmals zu diesem nützlichen Werke aufgemuntert hatten, so fanden wir es zweckmäßig, sie auch zu begleiten. Obgleich wir aus Vorsicht auch bewaffnet waren, so faßten wir doch den Vorsatz, keinen Antheil an der Jagd zu nehmen. Denn es ist immer unrecht, wenn sich der Mensch einer Gefahr aussetzt, ohne einen Beruf dazu zu haben, und insofern mag meine Geschichte den jungen Lesern auch zur heilsamen Warnung gereichen.
Als wir in der LauSkloof angelangt waren, stiegen wir von den Pferden und banden sie an eine» Baum; die Hottentotten aber begaben sich in den Wald. Kaum hatten sie sich von uns getrennt, so hörten wir schon mehrere Schüsse fallen; und bald lief ein Wolf, der verwundet worden war, bei uns vorbei,

