heraus, packte alles in einen Zwerchsack, und ging damit in Hänschcns Schlaftammer.
Hänschen schlief noch, und träumte von seinem lieben Walde, das Kammerfensterchen stand offen, und der scharfe Morgenwind strich durch die Saiten der Violine, welche über Hänschens Bett hing, daß sie leise klangen in gar lieblichen Tonen.
Der Vater blickte einige Augenblicke auf sein schlafendes Kind, und das Herz wollte ihm schier brechen! — Doch faßte er sich, und sich über Hänschen beugend, weckte er ihn mit einem Kuß. Hänschen wachte auf, aber noch halb schlaftrunken fragte er: „Was willst du, Nachtigall?"
„Hänschen! Hänschen!" rief der Alte „was schwatzest du? ich bin ja keine Nachtigall, sondern dein Vater."
„Ei mein Vater!" sprach Hänschen, „munter aus dem Bettchen springend — „wie bist du heute so freundlich?"
„Zieh dich an, Hänschen," versetzte der Vater; „zieh dich an, nimm die Violine und folge mir, aber leise, daß Niemand erwacht."
I!

