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und sing an zu spielen. Erst ganz leise, wie Blättergeflüster, wann der Abendwind durch den Hain säuselt, und süß beschwichtigend und tröstend wie ein Herz zum andern, wenn sich zwei fanden und das eine trauert. Da schlug die Prinzessin die Augen auf — und seufzte leise: „Wie ist mir? wo bin ich?"
„Gott!" rief der Leibarzt — „Gott! sie redet wieder!" und aus dem Nebenzimmer eilte sogleich einer zum König, und brachte ihm Nachricht: „Wunder, Ew. Majestät, Dero Prinzessin Tochter geruhen wieder zu reden!"
Und Hänschen spielte weiter, und Nachti- gallen-Lied und Quellenrieseln flössen in einander, und der Waldbach murmelte den Baß — alles, wie er es selbst viel tausend Mal im Walde gehört hatte. —
Da begann die Prinzessin zu lächeln, und eine sanfte Rothe überflog ihre Wangen. — „Ach, meine Nachtigall!" flüsterte sie — „bringt mir Blumen und bunte Steine."
Und wieder schickte der Arzt Boten an den König, mit der Nachricht: „Sie ist gerettet, wenn jetzt ein wohlthätiger Schlummer sich einstellt."

