doch freilich ist das lange her und ich bin un­terdessen weit herumgekommen; lebt der alte Pfarrer noch?

Er ging heim! ich bin sein Nachfolger und Eidam; dort seht ihr meine Frau und mei­ne Kinder."

Benjamin blickte auf und lächelte.

Der Pfarrer lächelte ebenfalls und sprach: Ihr niüßt es ihnen nicht übel nehmen, daß sie euch noch nicht begrüßt haben, denn sie sinv gar eifrig bei ihrem letzten Tagewerk. Schaut jenes Christusbild dort an, und gesteht: es ist würdig, daß gute Menschen sich daran erfreuen und es verehren! Der Maler, der es fertigte, ist aus diesem Dorfe, und er und meine Ma­rie sind zusammen aufgewachsen, sie hat ihn sehr lieb gehabt, und wär' er hier geblieben, ' so hätt' ich vielleicht vergebens um ihr Herz ge­worben, doch er ging nach Italien, ist jetzt ein hochberühmter Meister, reich und glücklich, und hat wohl längst sein kleines Dorf und Marien vergessen." O nimmer nimmer!" rief Benjamin heftig.

Was ist euch?" fragte verwundert der Pfarrer.

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