alten Weidmann, welcher sogleich auf ihn ein- donnerte: „Was ist denn das für eine confuseWirth- schast, Gevatter Kohlenbrenner! warum laßt Ihr mich heute so lange pochen und schreien, ehe Ihr mir aufthut?"
„Ich bin nicht Euer Gevatter Kohlenbrenner" versetzte Hans Christoph — „und Ihr findet ihn auch nicht mehr hier, ich habe ihm diese Hütte abgekauft, und sie ist jetzt mein Eigenthum, verstanden?"
„O ja!" sprach der Jäger ruhig, „aber das thut nichts zur Sache, der alte Bursche, obgleich ein arger Saufbruder, hat mir doch nie ein Nachtlager versagt, so oft die Nacht mich im Walde überfiel, und ich hoffe, Ihr werdet auch Gastfreundschaft an mir üben."
,/Das werde ich wohl bleiben lassen!" war des Rappelkopfs schnöde Antwort.
„Ei Herr!" bat der alte Jäger, „seid doch nicht so unfreundlich, mir altem Manne diesen geringen Liebesdienst zu verweigern. — Schaut, am Himmel zieht ein böses Unwetter herauf — große Regentropfen fallen schon, stundenweit herum ist keine menschliche Wohnung anzutreffen! Ich will ja gern wie ein Hund mit dem schlech-
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