schelmischen Kinder mit eurem Getändel? Gewiß habt ihr wieder etwas auf dem Herzen, redet frei, was ist's? Ach, sprach Sidi, lieb Mütterchen, wir konnten über das, diesen Abend vorzuneh» mrude Spiel, uns nicht vereinigen, und bitten dich, ob du uns nicht eines angeben, oder dich lie- ber mit uns unterhalten möchtest, fiel Mathilde ein. Nun es sei, versetzte die gütige Mutter, vorher will ich euch aber einen andern Genuß bereiten. Während der Rede langte sie einen Teller voll gebratener Aepfel vom Ofen herab, und reichte jeder Tochter auf einer Schale einige, einladend duftende Früchte. Dann sagte sie: laßt es euch schmecken; ich will auch Gesellschaft lei­sten, und euch dabei eine Begebenheit erzählen, die mir bei Gelegenheit eures Mahles einfällt. Freudig rückten die Kinder näher zur Baronin, welche also begann: 3n dem Winter, welchen ich in meiner Jugend, wie ihr schon wißt, in Kirchheim verlebte, erhielten wir jungen Leute gewöhnlich auch zum Abendbrode gebratene Aepfel, wir alle liebten sie sehr, und die gute Mutter Kroneufeld hatte eine reiche Obsterndte gemacht. Einst an einem stürmischen Winterabende, als wir im traulichen Kreise um den runden Tisch saßen, und jedes von uns seinen Theil Aepfel bekommen hatte und eben der Anfang mit dem Verzehren derselben gemacht werden sollte, mel«