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bete man der Pfarrerln, daß eme Arme um einen Zchrpsennig bitten lasse. Sogleich eilte die mild­thätige Hausfrau aus dem Zimmer, kam aber bald mit dem kranken Weibe zurück, geleitete dasselbe zu einem Sitz, und versprach für warme Suppe zu sorgen. Wir verließen unsere Plätze und staunten die Erscheinung au. Ach, nie werde ich des Eindrucks vergessen, den diese abgezehrte, schlechtbekleidcte Gestalt auf mich machte; nur mühsam konnte sie das, ohngcfähr zweijährige Mädchen, im Arme halten, welches sich zitternd an die Mutter schmiegte. Sie wollte ihre Schick­sale erzählen, allein ihre Schwäche ließ es nicht zu, kaum hatte sie begonnen, als sie die Besinnung verließ und sie in Luisens Arme sank, welche nebst dem Vater ihr Hülfe zu leisten hinzu sprang, während ich das schreiende Kind der Fallenden entriß, und dasselbe zu beruhigen suchte. Es ge­lang mir erst, als ich die von mir noch unbe­rührten Aepfel zu Hülfe nahm. So trefflich wer­den sie wohl nicht leicht jemanden schmecken, als dieser Kleinen, sie gab mir ihr Vergnügen auf alle mögliche Art zu erkennen, schmeichelte mir, klatschte in die Händchen, und wollte sich nicht von mir trennen. »Du mir gutes geben, ich bei dir bleiben» lallte sie und hing sich fest an mei­nen Hals. Unterdessen hatte die Mutter nebst Emma Fleischbrüh, Wein und trockene Kleidung