bens zähle. Ach wer konnte auch den guten Pfarrer und seine liebevolle Gattin sehen, ohne seine Herzensgüte und ihre Sanftmuth zu be- merken, wer konnte dieses, ohne beide zn vereh­ren? Schon als ich ihn das erstemal erblickte, und er mit treuherzigem Tone sprach: .Eugenik, möchtest du wohl mit mir ziehen? meine Familie und ich würden alles aufbieten, damit du die Stadt nicht zn schmerzlich vermißest,» hatte er mein ganzes Dertrauen gewonnen; «mit Freuden gehe ich nach Kirchheim!» rief ich, «darf ich denn aber auch?» setzte ich gegen den Vater gewendet hinzu. Letzterer, dem meine Bereitwilligkeit sehr erwünscht war, gab gerne seine Einwilligung, und wenige Tage darauf trat ich die Reise nach meinem neuen Aufenthaltsorte an. Mütterchen, ich würde mich nicht so leicht von, elterlichen Hause trennen, als du, ich sehnte mich überall nach dir, sprach Mathilde und küßte die Hand der lieben Erzählerin. Ihr meine Kinder, fuhr diese fort, lebt auch unter andern Verhältnißen; ich hatte das Unglück, meine Mutter frühe zn verlieren, die Erzieherin, die mir die Verstorbene ganz ersetzte, folgte ihr ein Jahr vor dem Zeit­punkt, dessen ich erwähnte, in die Gruft; die an­dern beiden aber, welche nach einander an die Stelle immer ersten Freundin traten, waren ganz das Gegentheil von derselben. Mein guter Da«

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