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vergeßet nicht, denn solche Opfer gefallen Gott wohl.»

Auf diese Aufforderung regten sich geschäftig alle Hände, und bald war der große, runde Tisch mit bunten Weihnachtsgabcn angefüllt. Jedes Glied der Familie hatte seil« Scherflein beige­tragen, um von dem, für uns so ftohen Feste, auch sechs armen Dorfkindern Vergnügen zu be­reiten. Der Pastor beschenkte die Kleinen mit lehrreichen Büchern, die Mutter spendete Semmeln, Lebkuchen und Acpfel, der weibliche Theil der jungen Welt hatte für die Mädchen Schürzen, für die Knaben Halsbinden genäht, und von den Brüdcrn wurden die Sparbüchsen geleert, um die Armen durch allerlei Spiclwerk erfreuen zu können. Schüchtern traten jene ins Zimmer, stumm war der Dank und nur in ih­ren fröhlichen Mienen las man, wie glücklich sie sich fühlten. Erst nachdem sie ihre Habsclig- keiten eingepackt hatten, fielen ihre Blicke auch auf die, noch immer erleuchtete Vorstellung der Geburt Jesu; mit gefalteten Händen traten sie näher, und selbst diese rohen Natnrkinder be­trachteten mit Ernst und Rührung die heiligen Gebilde. Ein Mädchen, der alten Martha roth- wangige Enkelin, sank sogar auf ihre Kniee, und betete mit lauter Stimme und richtigem Aus­druck das, in der Schule gelernte Wcihnachts-