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schien auch Vater Kronenfeld, und zwar allein daselbst. Der menschenfreundliche Chirurg hatte die Verletzung am Fuße so bedeutend gesunden, daß er den weiter» Transport des Kranken nicht gestattete, sondern denselben in seine ei­gene Wohnung aufnahm. Dort wurde er als Sohn behandelt und gepflegt. Ueberdieß grün­dete sich durch die, anfangs für den Wanderer sehr traurige Begebenheit, sein zukünftiges gün­stiges Geschick; denn die Vorsehung ist immer gütig und gerecht, und die herbsten Leidensstun- den werden oft die Quellen der reinsten Freu­den, dcS größten Glückes. So ging es auch hier. Bei einem Besuch, den Pastor Kronen« selb nach einigen Wochen seinen Schützling mach­te, erfuhr er die nähern Umstände seines Fal­les, so wie dessen frühere Verhältnisse. Er hieß Heimling und war ein Büttnergcselle. An einer bedeutenden Krankheit lag er lange im Spital,

und hatte erst seit kurzem wieder dem Wander- stab ergriffen, um sich eine Unterkunft zu su- chcn. Noch sehr matt kam er am Morgen des Palmsonntags nach Waldau; die wenigen erbet­telten Pfennige reichten nicht hin, haß sich der Erschöpfte durch warme Speise hätte stärken kön­nen; im Wirthshanse, wo er beim Mittagsmahlc gegenwärtig war, wurde seine Bitte um ein Tröpfchen Suppe unfreundlich zurückgewieftn, und