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so sah tr sich genöthigt, nur mit etwas Bier und Brod den quälenden Hunger zu stillen. Das kalte Getränk sagte den geschwächten Magen des Armen nicht zu, und er suhlte sich äußerst nn« wohl; ja als er den Berg ersteigen sollte, ver- ließen ihn ganz die Kräfte; er stürzte auf eine Wurzel, und brach das Bein. Besinnungslos lag er da, biS die Bemühung des Juden ins Leben, und mit demselben zum Bewußtsein seines Unglücks zurückrief. Doch bald wurde er über» zeugt, daß es doch noch edle Menschen giebt, und raschen Schrittes ging nun zwar die Hei­lung, unter der Behandlung seines geschickten und freundlichen Arztes, vorwärts, aber das Gc, fühl, daß er nie die, sich täglich vergrößernde Schuld werde tilgen können, stimmte den wackern Jüngling, trotz des liebevollen Benehmens des Wundarztes und dessen Gattin, äußerst traurig. Der fromme Zuspruch des Geistlichen stärkte das zagende Gemüth; und das, ihm von jenem ge­gebene Versprechen: dereinst für sein Unterkom­men zu sorgen, erheiterte den gedrückten Geist des Genesenden. Krvnenfcld wußte nämlich, daß Frau Salome, die Wittwe, eines kürzlich in Kirchheim verstorbenen Böttchers, das Geschäft ihres Mannes mit Hülfe eines Gesellen fortfüh­ren wolle; dieser wurde also Heimling empfoh­ln; die Frau ging in den Plan ein, und fand