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ling durch seine Auferstehung in so freundlichem Lichte zeigte, die ersten Blüthen des irdischen zum Dankopfer weihen; um euch aber eine, eurer Be­schäftigung würdige Unterhaltung zu verschaffen, werde ich die gestern abgebrochene Erzählung fortsetzen«

Kaum graute der Morgen des dritten Ta- ges, nachdem Jesus vollendet hatte, als ein En­gel den Stein von seiner Gruft wälzte, und der Messiaö wieder in seiner frühern, liebens - und ehrwürdigen Gestalt, das Tagesilicht begrüßte. Im höchsten Schrecken eilten die Hüter in die Stadt, um den Pharisäern den Vorgang zu ver­kündigen, welche in ihrer Bestürzung den thö­richten Befehl ertheilten: die Wächter sollten vorgeben, daß während sie selbst schliefen, die Freunde Jesu den Lcicbnam entwendet hätten. Diese aber und vor allem Maria Magdalene, eilten init trauernden Herzen zu der geheiligten Stätte, um dort ihren Kummer auszuweinen, und um den theuern Todten die letzte Ehre durch das Einbalsamircn seines Körpers zu erweisen. Wer beschreibt aber den Schrecken Magdalcnens als sie das Grab geöffnet und leer findet? Sie kehrte sogleich in die Stadt zurück, um Pe­trus und Johannes von diesem Ereigniß in Kenntniß zu setzen; aber es zog sie bald wieder zur Gruft; und als sie weinend an ihr nieder«