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cher Rippenstoß, mancher derbe Fußtritt wurde ausgetheilt. Wir selbst gingen nicht leer dabei aus, allein dennoch ergötzte uns das Gewühl, und wir durchwandeltcn lange die mit der Menge angefüllten Straßen. Mehr als alles bisher Er­wähnte zog jedoch unsern Gustav uH) seine Ge­spielin ein Schauspiel an, das der Tanz einiger Affen und eines Bären, so wie die Künste, wel­che erstere auf den Höcker eines Kamels zeigten, darbot. Der Baron, den Bitten seiner Söhne nachgebend, begleitete diese dahin, und die übrige Gesellschaft folgte. Der eine Führer der Thiere, ein verabschiedeter Soldat, erregte sogleich das Interesse des Herrn v. Nordheims, der ja gleich, falls früher beim Militär war; er knüpfte ein Gespräch mit jenem an, und während dessen Ge­hülfe die kleinen Künstler befehligte, erfuhren wir die Schicksale des Invaliden. Dieser hatte man­chen beschwerlichen Feldzug mitgemacht, manche Drangsale erlitten, und zuletzt eine so tiefe Wunde im Arm erhalten, daß derselbe lahm, und er selbst daher zum fernern Kriegsdienste unbrauch­bar wurde. «Ach, da gings mir hart,» sagte der Arme; «mein guter Herr, an dem ich mich noch jetzt mit Rührung erinnere, war auf dem Feld der Ehre gefallen; sterbend übergab er mir einen Beutel voll Gold, eine Uhr und Briefe an seine Familie; ich hatte Alles in meiner Uniform ver-

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