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ses geschah. Als dieser Tag nun nach Christi Himmelfahrt erschien, vereinigten sich die Jünger, so wie alle Anhänger der christlichen Lehre in einem großen Saale zum andächtigen Gebete; plötzlich wurde das Gebäude, in welchem sie sich befanden, heftig erschüttert; es branßte der Sturm, und Feuerflammen durchzuckten die Luft. Letztere senkten sich jedoch bald auf die Häupter der Apostel, und umgaben sie mit einer strahlenden Glorie. Aber nicht allein mit ihren Aeußercn ging diese Veränderung vor, auch ihr Gemüth wurde erwärmt, ihr Geist erleuchtet, und mit be­redter Zunge, ja selbst in fremden Sprachen, rühmten die bisher einfachen, wenig gebildeten Männer, mit Lebhaftigkeit die Wohlthaten der Menschwerdung Jesu, seines Lebens, Leidens und seiner Auferstehung, so daß alle die herzugekom­menen Jsraelitcn sich höchlich verwunderten. Manche verhöhnten zwar die Frommen, und be­schuldigten sie der Trunkenheit; doch der größere Theil der Anwesenden erkannte in dieser Erschein­ung die Allmacht Gottes, und Petrus gewann durch eine feurige cindrirgcnde Rede viele Be- kcnncr des christlichen Glaubens. Ja, 3000 Js- racliten wurden an diesem Tage getauft. Diese fromme eng verbundene Gemeinde theilte nun liebend alles miteinander; gemeinschaftlich be- nützten sie ihre Güter, und oft, in wahrer An-