dacht feierten sie das, von Jesu gestiftete Malst. Unerschüttcrt blieb ihr Glaube an den göttliche» Erlöser, und viele wurden das Opfer derselben; doch bewährten sie sich noch herrlicher unter Qual und Marter, und wirkten noch sterbend für die Verbreitung des Christenthums. Dieses erhielt immer mehr Bekenncr, und später unter noch mehreren, namentlich an einem Paulus,seinen stand­haften Vertheidiger.

Herzlich dankten wir dem guten Vater für den hohen Genuß, den er uns durch die Erzäh­lung der so belehrenden als anziehenden Geschichte, bereitet hatte, und innig freuten wir unS des Versprechens, daß er uns später manche seiner freien Stunden auf ähnliche Weise widmen wollte.

Doch ich kehre zur Schilderung meiner vor­hin erwähnten kleinen Fufireise zurück. Nach ein­genommenen Mittagsmahle machte ich mich in Begleitung Emmas und ihrer ältern Brüder auf den Weg. Die Luft war sehr schwül, und kaum waren wir eine halbe Stunde gegangen, als dro­hende Wolken hinter den Bergen aufstiegen; noch hofften wir indessen vor Ausbruch des Gewitters unser Ziel zu erreichen, und pilgerten muthig, der Hitze micht achtend, mit schnellen Schritten vorwärts. Allein immer mehr trübte sich der Himmel; >chvn rollte der Donner, Blitze durch­

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