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Bemühungen, sich wieder in Freiheit zu setzen, viele Mühe, eS stieß mit den wcniggebogencn, schwarzen Hörnern, und schlug, wie ein Füllen, hinten und vorn mit den Beinen aus, aber Zamor war zu behend, als daß es ihn hatte verletzen können, und wurde zu­letzt seiner so Meister, daß es ihn mit den großen sanften Augen bittend ansah, und aus seiner Hand vorgehaltene Gräser fraß.

Nanso blieb heute langer als gewöhnlich aus, die Sonne ging unter, und er war noch nicht da. Z a n, o r band die Antilope fest, und stieg hinab an den Strand, hinüberblickend nach dem Riff, wo der Oheim gern sischte, aber nichts konnte er von ihm entdecken. Ruhig war die See, der blaue Himmel schien in ihren kristallencn Schoos hinabgesunken, die kleinen Wellen, die sich von Zeit zu Zeit an den Felsen brachen, verursachten ein sanftcS Geräusch, große WasservLgcl schwebten schwerfälligen Fluges über der ruhigen Fläche des Ozeans, zuweilen rasch eintauchend in die Fluth, nach der still dahingleitenden Beute glänzender Fische.

Zamor wurde ängstlich, das Außenblciben des Oheims, den er kindlich liebte, beunruhigte ihn sehr, es wurde dunkel und im­mer dunkler, und Nanso kam nicht; schon hüllten Ncbclwolken, die dem Meer entstiegen, die Felseninscl in ihre Schleier, finstres Gewölk stieg im Westen auf, und unruhig ging die See. Zamor kehrte bekümmert zur Wohnung zurück; lange blieb er noch wach, immer hoffend, daß Nanso heimkehre, oft glaubte er seine Tritte zuhören, er kam nicht. Spät, ermüdet, von Kummer und Sor­gen gequält, schlief der vcrlaßnc Knabe ein, mit des Morgens er­sten Strahlen war er wieder wach, und eilte hinab zum Gestade,

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