Wie werth wird uns doch in der Verlassenheit jede kleine Kunst­fertigkeit, die wir uns oft nur spielend aneigneten, und wie nützlich und vortheilhaft kann sie uns werden, in Schicksalen, Leren Kom­men wir nimmer ahncten, und die im Rathe der Vorsehung über uns verhängt wurden; darum säume doch Keiner, sich nützlicher Kenntnisse und Fertigkeiten so viele als er nur kann, schon in der Jugend zu erwerben, denn Keiner weiß, wenn und wo und wie er sie einmal braucht, um sich oder seinen Ncbcnmenschcn nützlich zu werden, ja sie können ihn vielleicht einmal aus Todesgefahren er­retten.

Zamor, der sich nun mit Ruhe in sein unvermeidliches Geschick ergeben hatte, ein einsamer Bewohner dieser Insel zu bleiben, ging umher, um einen schicklichen Platz zu finden, wo er sich eine Woh­nung, nach dem Vorbilde der seines Oheims, erbauen und einrich­ten konnte. Er hatte von N a nso Manches gelernt, daß er sich gar wohl zutrauen konnte, eine Hütte im Felsen, die ihm Schutz und Obdach, und seinen Vorrüthen Sicherheit gewahrte, herstellen zu können. Wie er nun so die Fclseninscl durchstrich, kam er auch an eine Stelle am Strande, wo er noch nicht gewesen war, und sah mit großer Verwunderung hinter einer Klippe, welche die Wellen nicht erreichen konnten, drei Gegenstände liegen, die seine ganze Aufmerksamkeit auf sich zogen. Den einen hielt er für einen Rohr­stab, den andern für ein großes gerades Sccschncckenhaus-^lind für den dritten konnte er keinen Vergleich finden. Wir vertrauen unsern jungen Lesern und Leserinnen, daß es ein Fernrohr, ein Sprachrohr und eine Brieftasche war, was Zamor fand,

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