land, und obgleich er keinen Mangel an Nahrungsmitteln litt, so fühlte er doch diese freudelose Einsamkeit sehr drückend, und er wünschte, daß nur Menschen kommen mochten, ihn zu erlösen. Den größten Theil des Tages brachte er auf einem hohen Felsen zu, von welchem aus er nicht nur die kleine Insel nach allen Richtun­gen hin übersehen konnte, sondern auch eine große Strecke der Küste entlang, und weithin über die Mecrcsfläche zu spähen vermochte.

Zuweilen zeigten sich ferne, ferne, die weißen Segel den Ozean durchschneidender Schiffe, wie Sterne der Hoffnung, und das gute Fernrohr trug sie näher vor Za mors Auge, aber seine Stimme, so kräftig er sie auch durch das Sprachrohr erschallen ließ, erreichte sie dennoch nicht, und die Schiffe tauchten wieder unter den Hori- zonthinab, wie silberne Wölkchen. Z am or trug nun eine Menge Reißer, dürren Seetang, Ufcrgras und was er leicht brennbares vor­fand, auf den Felsen zusammen, um nöthigcnfalls einmal bei Nacht ein Zeichen seiner Gegenwart geben zu können, ja er blieb eine ganze Nacht oben.

Eines Nachmittages, als er wieder sehnsüchtig harrend auf seiner Felscnwarte stand, sah er ein Segel, und o Freude, näher kommt es, näher und immer näher dem Gestade. Hoffnung und Furcht und Freude wechseln Za mors Herzen. Werden die Wei­ßen ihn nicht auch als Skla»n binden? Werden sie ihn verstehen, wenn er ihnen zuruft? Nanj'o hat ihm gesagt, daß jene eine an­dre Sprache rcdsn. Doch er h fft. Hinter dem Schiffe, das er noch immer mit bloßen Augen 'aum entdeckte, sank die Sonne 'feuerflammend in das Meer, urff der Orean schien im glühender»

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