zu den Fußen ihrer Peiniger sanken, nur daS Eine flehend, sie nicht zu trennen, sie vereint das harte Leos der Knechtschaft tragen zu lassen, da wußten die rauhen Vögte mit Gciselhicbcn den Aus- brüchen des ungeheuersten Schmerzgefühls kräftig zu steuern. Doch wir wollen nicht länger die zarten Herzen unserer gefühlvollen Leser und Leserinnen mit der Schilderung empörender Gräucl verwunden, wir wollen ihnen vielmehr die schöne Versicherung geben, daß diese Zeiten mit ihrer Barbarei vorüber sind, daß der Sklavenhan­del fast ganz aufgehört hat, und einst nur in der Geschichte als ein betrübendes Bild menschlicher Entwürdigung dastehen wird, das vieles gleichzeitige Herrliche und Hohe in tiefen Schatten stellt.

Fetzt ist der Portugiese, der den einen Sklaven seil bietet, aufgefunden und plötzlich stürzt Zamor mit einem lauten Schrei in die Arme jenes Sklaven, in welchem er seinen Oheim Nanso wiedererkennt. Smithficld winkt seinem Diener, Zamor zu entfernen, und als dieß geschehen war, kauft er sogleich den Ge­fangenen des Portugiesen, folgt dem Neger, führt Nanso wieder in Zamors Arme, und schenkt ihm großmüthig die Freiheit.

Wer wollte die Freude der beiden Neger schildern, wie sie dankbar zu des Engländers Füßen sinken, seine Kniee umfassen und in Frcudcnthränen ausbrechen?

Smithficld führte sie alle in ein Gasthaus und Nanso erzählte, wie es ihm seit der Trennung von Zamor ergangen:

Als ich um das Klippenciland herumfuhr, sah ich ganz nahe ein europäisches Schiff, das auf einer Sandbank fest zu sitzen schien.

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