auf auch er mit freundlichen Worten der guten Alten seinen Dank zu erkennen gab. Was könnte auch Aeltcrn lieber seyn, als Wohl­thaten , 'die von wohlwollenden Menschen ihren Kindern erwiesen werden? Was von Andern den Kindern Gutes geschieht, sehen sie an, als sey es doppelt gethan ihnen selbst, und wo wäre eine zärt­liche Mutter, deren Herz nicht überwallte von Gefühlen des Dan­kes gegen Jemand, der ihrem kranken Kinde Genesung wiedergab ? Die Alte schickte sich an das Haus zu verlassen, und schied mit Danksagungen und Segenswünschen, die von der Fischerfamilie eben so warm erwiedert wurden. Kuno begleitete sie noch eine Strecke Wegs, brachte sie auf einen Pfad, der nach jener Mühle führte, wohin sie wollte, und wandte sich dann, um nach der äl- tcrlichen Wohnung zurückzukehren. Die Alte hielt ihn noch einen Augenblick zurück. Kuno! sprach sie: Du bist ein guter Knabe, ich danke Dir noch einmal für den Liebesdienst, den Du mir erwie­sen hast, und bitte Dich, auch Deinen Aeltcrn noch einmal zu danken.

Es ist ja alles gern geschehen, liebes Mütterchen! antwortete ihr treuherzig Kuno und reichte ihr die Hand, sie hielt sie fest in der ihren, und fuhr fort: Bleibe immer so, Kuno, sey immer gefällig und freundlich gegen Deine Nebenmenschen, sey so wohl­thätig gegen Hülfsbedürftige, als es Deine Kräfte erlauben, und ehre das Alter, das in seiner Hülflosigkeit an das Wohlwollen sei­ner jüngern Mitmenschen und deren freundliche Begegnung gewiesen ist, wenn Du das thust, so wird es Dir immer wohl gehen, und Du wirst in dem Bewußtseyn, Deine Pflicht erfüllt zu haben, ei­nen hohem Lohn empfinden, als Geld und Gut Dir jemals gcwäh-

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