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rung, mit himmlischer Freude, mit seligen Gefühlen; im Himmel glaubten sie schon zu seyn; unter Engeln, selbst freundliche Engel, zu wandeln, und zu spielen unter Edens Rosenbäumen und schat- tendcn Palmen. Da schallte in ihre stille selige Herzenslust der tanzenden Kinder fernes Jauchzen, da flogen über die hohe Gartenmauer herüber die Töne von Uriels lockender Flöte, aber ste begehrten nicht dorthin, hier im Frieden des herrlichen Blüthcngar- tens war ihnen so wohl, hier fühlten ste Alle sich so glücklich. Aber als nun höher die Sonne stieg, da sagte Anael weich und wehmüthig: Meine lieben, theuern Kinder, ich muß von Euch scheiden, ich muß Euch Lebewohl sagen, ich werde Euch nie wieder sichtbar entgegentreten.
Scheiden willst Du? klagten die Geschwister. Scheiden, Du mein lieber Anael? rief Ursula unter hervorbrechenden Thränen.
Euer» Freunden und Freundinnen droht Verderben, ich eile sie zu retten, wenn es noch möglich ist, antwortete Anael, und er erhob sich, und führte sie wieder nach dem Pförtchcn, das er ausschloß. Lebt wohl, lebt wohl! rief er, indÄn er Alle umarmte und sie küßte. Ursula weinte heftig.
Weine nicht so sehr, gutes Mädchen, sagte Anael zu ihr: da nimm zum Andenken den Schlüssel zu diesem Garten, aber nur für Dich, und Alhc i dis und Asmus wird er sich öffnen, andre Kinder bringe nicht mit herein, sie müßten denn mit Euch von ganz gleichem kindlichem Gemüthe seyn.
Wehmüthig sahen die Mädchen und Asmus, wie sich hinter Anael das Pförtchcn in der Mauer schloß, daß sie auf immer von

