sich hochroth die verblühte gelbliche Haut, daß sie aussehen, wie orientalische Mchnköpfc, und wie alles vollendet ist, wie die Dienerinnen gescholten find, wie sie sich wegen der Schminke noch gezankt haben mit der Mutter, die nun weinend zu Hause bleibt von dem Freudenfeste der Jugend, rauschen sie zum Balle hin.
Vorbei war der Jahrmarkt, es dunkelte schon, die Buden wurden eingelegt, dunkle Gestalten und einzelne Laternen huschten auf dem Markte umher, doch hell erleuchtet war der Rathhaussaal, in welchem schon der Hörner und Bässe, der'Flöten und Geigen Festklang zum fröhlichen Tanze rief. Uud es kamen der Bürgermeister und die Honoratioren, Adel und Bürgerschaft; aber was ist das? Wer sind die beiden Fräulein mit feucrgclbcn Gesichtern, dazwischen schwarz gefleckt, wie der Rücken des Salamanders ? — Die beiden Töchter sind es, die sich mit der Mutter Schminke gefärbt; Alles sieht nach ihnen hin, Alles drängt sich um sie, zornig sprühen ihre Augen Blitze über diese Grobheit, da sehen sie einander an, und kreischen laut auf Beide zugleich, und fallen schleunig in Ohnmacht. Helfende Freundinnen öffnen die Ricchfläschchen, die jene an goldnen Kcttchen um den Hals tragen, und besprengen sie mit
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ziehen sic an die blitzenden Schuhe, so weich, wie Sammet und Watte, so elastisch, wie das Harz der Siphonia Cahuchu*), die sie gekauft bei dem Schuhmacher, der da feil hatte, wo Rond- sch ew alc gestanden; dort schleicht eine heimlich zum Putztisch der Mutter, und stibitzt ihr die theure Schminke, und beide malen
') Das sogenannte Gummi elasticum. y

