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Eilig holte nun die zürnende Frau Seife und Kamin, und begann selbst die Umwandlung der Unreinlichen. Diese stieß freilich dabei manchen Schmerzenöschrei aus, denn der Schmutz saß fest am Körper und die Haare waren sehr verwirrt.

Der Unwille der Mutter wuchs indessen, als sie nach Beendigung des schweren Geschäfts für einen andern Anzug sorgen wollte, und nun in Hulda's Kommode die grenzenloseste Unordnung erblickte.

Hier lag ein angebrochener brauner Lebkuchen auf einem kostbaren rosaseidenen Halstuche, daneben umwand ein aufgerolltes Band die zum Ballen zusammengedrückte neue Schürze; dort in einer Ecke stack die mühsam ge­stickte Arbeitstasche von den beim lezten Besuch ein­gesteckten Pflaumen befleckt, und über, so wie unter genannten Gegenständen befanden sich Strümpfe, Schuhe, Hemden, andere Putzsachen, Bücher, Federn u. dgl., und alles war so ganz aus der Form gebracht und veranlaßte ein solch buntes Gewirre, daß Frau von Roth he im nur mit Mühe die gewünschten Gegenstände finden konnte.

Eine lange Strafpredigt erfolgte von Seite der Mutter, doch fruchtete sie bei dem leichtsinnigen Mädchen wenig; Huld« gedachte ihrer nicht mehr, als sie das elterliche