Stimme, sei gegrüßt, die selig Durch die Balsamdüstc zieht,
Wonne», dunkel und unzählig.
Weckt im ahnenden Gemüth:
Die so hohen, tiefen Frieden In die trunk'ne Seele gießt,
Wenn die Nacht vom Thal geschieden. Und das Licht durch Thränen grüßt.
Gottcsliebe, Gottvcrtraucn Heißt der holde Licbcslaut,
Der auf die verzagten Auen Von der Höhe niedcrthaut.
Darum weilt der Mensch so gerne Nach dem Wetter auf der Flur: Fricdenswort aus Himmclsfernc Bringt die feiernde Natur.
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5i Lach Ltm ©mutier.
„ Ob er zürne, ob erfreue:
„Immer ist sein Lieben gleich! „Wctternacht und Himmelsbläue — „Beides ist sein hehres Reich.
„Bete, stille Blume, bete „Dankbar den Verhüllten an! „Bald erzählt die Morgenröthe, „Was er Herrliches gethan."

