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ledern zu Muthe, sie konnte nichts bewegen als die Augen, die sie fortwährend hin- und Herrollen ließ. Ihre Gedanken rollten aber gerade so hin und her. Daß ihr voreiliger Wunsch erfüllt und sie wirklich in eine Puppe verwandelt war, sah sie wohl ein, das kam ihr aber bei Weitem nicht so sonder­bar vor, als daß die bisherige Puppe jetzt ihre Stelle ein­nahm. Ganz entsetzt richtete sie vom Boden aus ihre Glas­augen auf das kleine Mädchen, das vor ihr auf dem Sessel saß und gerade so aussah, wie sie sich selbst aus dem Spiegel kannte. Nur der Unterschied war vorhanden, daß die falsche Lina sehr gern zu stricken schien, denn die Nadeln bewegten sich in ihrer Hand mit fabelhafter Geschwindigkeit. Mit Einem Male fiel der Garnknäuel zu Boden und gleich wollte das Kätzchen wieder darüber her, bekam aber von der lebendig gewordenen Puppe, die flink herabgesprungen war, sofort einen Klaps. Als diese den Knäuel aufhob, stolperte sie über die am Boden liegende Lina, packte sie unversehens an einem Arme und schleuderte sie in den Puppenwinkel. Das that Lin- chen gar nicht wohl, denn obgleich sie sich nicht rühren konnte, fühlte sie doch Alles, und gern hätte sie bei dieser Mißhandlung laut aufgeschrien, wenn sie nur nicht von Leder und Porzellan gewesen wäre. Während sie mit weit ausgestreckten Armen in der Ecke lag, dachte sie reuevoll daran, wie oft sie selbst eben so mit ihrer Puppe umgegangen war, wenn diese ihr gerade im Wege lag, und daß der große Sprung im Kopfe, den man nur wegen der Haare nicht sah, von einer ähnlichen Luftfahrt herkam. Jetzt wußte sie auch, wovon ihr der Kopf seit der