zwischen dem steifen schwarzen Halskragen. Währenddem be­dankte sich die Biene und flog über die ihr wohlbekannte Rosen­hecke, bei der sie eben angelangt waren, heimwärts.

Das Leuchtwürmchen aber setzte sich ganz nachdenklich aus seine Grasstaude, es mochte heute nicht mehr umherfliegen lind dachte nicht mehr daran, wie schön die Welt des Abends wäre. Es dachte nur das Eine, daß es leuchten könne wie ein Stern. Bisher waren ihm die Sterne immer als das Höchste und Schönste auf der ganzen Welt vorgekommen, und nun erfuhr es, daß es selbst wie ein Stern war! Das ging ihm nicht mehr aus dem Kopfe und von dieser Stunde an war es mit des Johanniswürmchens Fröhlichkeit ganz und gar vorbei. Es war höchst verdrießlich darüber, daß es nur bei Nacht leuchten dürfe, wo Niemand es sah, als höchstens die dummen Blumen und Gräser, die niemals etwas zu ihm sagen konnten. Es sehnte sich danach, vor lebendigen Ge­schöpfen zu leuchten und von ihnen gerühmt zu werden; aber die Böget, deren so viele im Lustwäldchen wohnten, schliefen ja alle Tage schon in der Dämmerung ein, die Schmetterlinge waren auch nur draußen, so lang es hell war, und die Menschen, vor denen das Würmchen am liebsten geleuchtet hätte, gingen nach Hause, sobald es dunkel und kühl wurde. Das war überaus unangenehm. Unser Leuchtwürmchen hatte keine Rast und keine Ruhe mehr, die Welt kam ihm gar nicht mehr schön vor, was half ihm das Alles, wenn die Vögelchen noch so hell sangen und die Blumen noch so süß dufteten, was half es ihm, wenn droben die Sterne schienen oder gar der Mond

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